Das Thema Berufe eignet sich für alle altersschichten in der Volksschule, denn jedes Kind kommt täglich in Kontakt mit den unterschiedlichsten Berufsgruppen.
Verkäufer/in, Bäcker/in, Arzt/Ärztin und natürlich auch die Berufe, die von Eltern oder anderen Verwandten ausgeübt werden, sind den Kindern bekannt.
Kinder aus bildungsfernen Familien haben dabei eine ganz andere Sichtweise von Berufen, als Kinder aus bildungsnahen Familien. Umso interessanter ist es, eine Sammlung an Berufen zu starten und gemeinsam auf Entdeckungsreise in die Arbeitswelt zu gehen.
In dieser 2. Klasse, in der ausschließlich Kinder aus bildungsfernen Familien sitzen, haben wir zunächst alle Berufe gesammelt, die den Kindern bekannt sind.

Im Anschluss haben wir einige Berufe ausgewählt und Reihensätze geschrieben:
- „Die Kindergärtnerin arbeitet in einem Kindergarten.“
- „Die Köchin arbeitet in einem Restaurant.“
- „Die Lehrerin arbeitet in der Schule.“
Bewusst habe ich hier immer die weibliche Form gewählt. Das Schreiben von Reihensätzen ist für Kinder sehr hilfreich, da die Satzstruktur gleich bleibt und nur einige Wörter durch andere ersetzt werden.
Im Schreibheft S.5 sind am Anfang und Ende der Linien Punkte angebracht, dies ist sehr hilfreich bei der Orientierung, wo der Stift ansetzen soll. Für die bessere Übersicht lassen wir beim Hefteintrag immer eine Zeile frei.



Tüfteln macht allen Spaß
In einer weiteren Einheit haben wir gemeinsam die Arbeitsblätter von Formati bearbeitet und dabei haben die Kinder noch einmal weitere Berufe kennengelernt und mit mir besprochen. Hier wurde auch die Gegenüberstellung von der weiblichen und der männlichen Form geübt. Das abschließende Kreuzworträtsel hat den Kindern große Freude bereitet.



Generell begeistert dieses Thema alle Kinder, es stammt aus ihrer Lebensrealität, jedes Kind kann sich mit dem Thema identifizieren und es ist als Lehrperson auch immer spannend zu hören, welche Berufe in den Köpfen der Kinder verankert sind.